Gesundheit hoch drei.
Unerlässlich für unsere Gesundheit und Vitalität sind Omega-3-Fettsäuren. Sie finden sich unter anderem in Meeresorganismen, weshalb viele Fischsorten reich an diesen wichtigen Fettsäuren sind, etwa Thunfisch oder Lachs, Makrele. Auch bestimmte Pflanzenöle enthalten besonders hohe Gehalte an Omega-3-Fettsäuren, z. B. Leinsamenöl. Aber auch Rapsöl ist in dieser Hinsicht sehr gesund - denken Sie daran, wenn die vielen Schweizer Rapsfelder wieder in fröhlichem Gelb erblühen.

Viele Studien belegen, dass Omega-3-Fettsäuren helfen können, Herz-/Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Auch viele weitere gesundheitsschützende Wirkungen wurden nachgeweisen:

  • Senkung des Fibrinogenspiegels und Verbesserung der Fliesseigenschaften des Blutes
  • Senkung des Gehalts an Blutfetten (Triglyceriden) und damit eine Vorbeugung der «Arterienverkalkung» (Arteriosklerose)
  • Bildung Gefäss erweiternder Gewebshormone (Eicosanoide)
  • Steigerung der Flexibilität von Zellmembranen
  • Senkung des Blutdrucks
  • Verminderung des Risikos für den plötzlichen Herztod (antiarrhythmische Effekte)
  • Steigerung der Wirksamkeit weisser Blutkörperchen (Leukozyten) auf Entzündungsreaktionen
  • Risikosenkung einer möglichen Erkrankung an Alzheimer
  • Behandlung von Depressionen
  • Positive Wirkung auf die Entwicklung des Zentralnervensystems und der Retina beim Säugling und Kleinkind (Quelle: Wikipedia)

Fettes Problem im Essen.

Vorsicht vor Transfettsäuren! Es besteht eine erhebliche Gesundheitsgefahr durch Nahrungsmittel mit einer höheren Transfettsäuren-Konzentration. Nehmen Sie zuviel davon auf, erhöht sich Ihr LDL-Cholesterinspiegel. Die Folge kann möglicherweise Arteriosklerose und damit ein erhöhtes Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko sein. Nach offiziellen Richtwerten sollten Erwachsene nicht mehr als 2 – 3 g Transfettsäuren pro Tag zu sich nehmen, um eine krankhafte Veränderung der Gefäße zu vermeiden.


Auch in Ihrer Küche zu Hause?

Transfettsäuren entstehen durch das Erhitzen von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (zum Beispiel Pflanzenöle wie Sonnenblumenöl, Distelöl …) ab etwa 130 Grad Celsius; das ist eine Temperatur, die beim Kochen, Braten, Frittieren usw. ganz schnell erreicht ist. Meist entstehen sie als Nebenprodukte durch die industrielle Verarbeitung pflanzlicher Öle und Fette. Deshalb sind Sie am häufigsten in Fastfood, vielen Backwaren und Fertigprodukten nachweisbar: Pommes Frites, Kekse, Kartoffelchips, Glacé ... auch in Margarine können sie versteckt sein.
Transfettsäuren kommen in Fastfood-Ketten in den USA bis zu 23 %, in Deutschland zu 9 – 10 % vor. Schon bei dieser ungefähr 10%-igen Belastung nimmt man pro Portion Pommes das 3-fache einer als schädlich erwiesenen Menge zu sich.


Checken Sie Ihre Küche.

Natürlich sind gehärtete Fette und Öle billig und praktisch, etwa in Tütensuppen, Kuchen, Zwieback und vielem mehr. Und vielleicht frittieren auch Sie gerne etwas Feines mit bestimmten Pflanzenölen. Doch schon fünf Gramm TFS pro Tag erhöhen das Risiko, z. B. an Herz und Kreislauf zu erkranken, um 25 %. Leider gibt es bei uns keine strengen Belastungsgrenzwerte wie z. B. in Dänemark, wo TFS in den Nahrungsmitteln praktisch ganz verschwunden sind. Achten Sie deshalb in Ihrer Küche und am Herd auf die Beschaffenheit Ihrer Speisen. Gerne helfe ich Ihnen dabei, damit Essen für Sie wieder zum gesunden Genuss wird.